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Registrierkassenpflicht

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Registrierkassenpflicht

Posted By CarmenStrauss

Im Rahmen der Steuerreform 2015/16 wurde ua eine Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht eingeführt. Grundsätzlich muss jeder Betrieb mit einem Jahresumsatz von mind EUR 15.000,00, sofern die Barumsätze
EUR 7.500,00 überschreiten, die Umsätze mit einer Registrierkassa elektronisch aufzeichnen. Für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe von gemeinnützigen Vereinen bestehen jedoch bestimmte Ausnahmen.

Außerbetrieblicher Bereich

Die Registrierkassenpflicht gilt nach dem Wortlaut des Gesetzes nur für Betriebe. Einnahmen im außerbetrieblichen Bereich wie zB Einnahmen aus Vermietung oder auch Mitgliedsbeiträge müssen nicht mit einer Registrierkassa aufgezeichnet werden.

Voraussetzung für die Registrierkassenpflicht

Wenn ein Verein, selbst wenn er gemeinnützig ist, einen entbehrlichen Hilfsbetrieb oder einen begünstigungsschädlichen Betrieb – darunter fallen beispielsweise das „große“ Vereinsfest, Kantine oder Fanshop – betreibt, besteht sowohl Belegerteilungs- als auch Registrierkassenpflicht.

Auch im Fall der Ausgliederung von bestimmten Aktivitäten in nicht gemeinnützige Rechtsträger (beispielsweise bei der Ausgliederung eines Profisportbetriebs) besteht keine Befreiung von der Registrierkassenpflicht.

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